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Eine Wohngebäudeversicherung kann je nach Anbieter trotz gleichem Leistungsumfang stark variieren. Grundlegend richtet sich die genaue Höhe des Beitrags nach folgenden Faktoren:
- Bauweise des versicherten Gebäudes (z.B. ist die Absicherung eines Fachwerkhauses teurer als bei einem Massiv- oder Fertighaus.
- Verwendete Materialien für das Dach
- Art der Nutzung des Gebäudes (z.B. eine gewerbliche Nutzung ist teurer als eine Nutzung zu reinen Wohnzwecken)
- Art des Hauses - Ein- oder Mehrfamilienhaus
- Anzahl der versicherten Risiken und Extra-Leistungen
- Versicherungssumme
- Geographische Lage des versicherten Objektes (bzw. Tarifzone)
Damit im Schadensfall die Reparaturkosten vollständig ersetzt werden können, ist es wichtig, dass die Versicherungssumme dem aktuellen Wert des Gebäudes entspricht. Daher sollten Sie unbedingt eine gleitende Neuwertversicherung abschließen. Damit haben Sie sichergestellt, dass Ihre Immobilie wieder komplett neu errichtet werden kann. Dazu sollten Sie bei Abschluss der Versicherung die Herstellungskosten im Falle eines Neubaus oder den aktuellen Wert der bestehenden Immobilie genau ermitteln.
Bei der Kalkulation der Beiträge werden die heute geltenden Baupreise und Wiederherstellungskosten Ihrer Immobilie zugrunde gelegt. Ändern sich diese im Laufe der Zeit, werden auch die Beiträge angepasst. Die Versicherungen dürfen ihre Beiträge jedoch nicht beliebig erhöhen. Eine Beitragsanpassung ist erst nach Zustimmung eines unabhängigen Treuhänders möglich. Des weiteren haben Sie bei Erhöhung der Beiträge die Möglichkeit, Ihren Vertrag außerordentlich zu kündigen.
Wichtiger Hinweis Am geringsten sind die Beiträge, wenn Sie eine jährliche Zahlweise vereinbaren.
Mit unserem Vergleichsrechner können Sie die Preise und Leistungen von zahlreichen Versicherungsunternehmen vergleichen.
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