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Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel sind die Hauptrisiken, die durch eine Wohngebäudeversicherung abgedeckt werden.
Darüber hinaus können über eine Elementarversicherung weitere Risiken aus Naturgewalten (wie zum Beispiel Überschwemmungen) abgesichert werden. Die unterschiedlichen Risiken können einzeln oder aber auch in beliebiger Kombination abgesichert werden.
Feuerversicherung Diese Versicherung ist die wichtigste Komponente, da das Risiko eines Totalschadens durch Feuer sehr hoch ist. Die Feuerversicherung reguliert die Schäden, die unmittelbar entstanden sind durch Brand, Blitzschlag oder Explosionen. Bauherren sollten eine Feuerversicherung abschließen, bei der automatisch der Rohbau im Versicherungsschutz eingeschlossen ist. Der Einschluss des Rohbaus gilt in der Regel 18 Monate, meist beitragsfrei und spart somit die Beiträge für eine separate Feuerrohbauversicherung. Dauert das Bauvorhaben länger, so ist dies vorab dem Versicherungsunternehmen mitzuteilen.
Leitungswasserversicherung Hier sind Schäden versichert, die durch undichte Rohre, Schläuche und sanitäre Anlagen unmittelbar verursacht wurden, sowie Schäden, die bei Arbeiten an Schläuchen und an Installationen durch Sie selbst entstehen.
Sturm- und Hagelschadensversicherung Bei dieser Versicherung sind Schäden abgesichert, die durch Sturm (ab Windstärke 8) oder Unwetter mit Hagelschauern entstehen. Mögliche Sturmschäden am Gebäude beinhalten zum Beispiel abgedeckte Dächer, abgeknickte Antennen, beschädigte Sattelitenschüsseln oder zerstörte Regenrinnen.
Versicherungsumfang Der Versicherungsumfang einer Wohngebäudeversicherung bezieht sich standardmäßig auf folgende Bereiche:
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Das Gebäude und gegebenenfalls Nebengebäude, die im Versicherungsschein genau zu bezeichnen sind
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Alle Teile, die mit dem Gebäude fest verbunden sind - also auch Einbauschränke oder Einbauküchen und Heizungen, soweit sie nicht von Ihrem Mieter nachträglich eingebaut worden sind, sowie verklebte Teppichböden
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Zubehör, das dem Wohnzweck oder der Instandhaltung des versicherten Gebäudes dient, wie zum Beispiel Markisen oder Antennen (Diese müssen Sie im Antrag angeben, um in den Versicherungsschutz mit einbezogen zu werden)
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Die Kosten für Abbruch-, Aufräum-, Bewegungs- und Schutzarbeiten nach einem Schadensfall (Oft sind Bauschutt oder Rückstände nach einem Brand als teurer Sondermüll zu entsorgen)
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Ausgaben für notwendige Reparaturkosten am beschädigten Gebäude
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Die maximale Erstattung nach einem Schadensfall richtet sich nach dem aktuellen Neubauwert eines zerstörten Gebäudes. Diesen erhält man allerdings nur, wenn eine gleitende Neuwertversicherung abgeschlossen wurde (hierzu mehr unter Versicherungswert 1914).
Elementarversicherung Mit dieser Zusatzversicherung können Sie sich gegen Schäden aus Naturgewalten wie zum Beispiel Überschwemmungen, Erdbeben, Erdrutsch, Erdsenkung, Schneedruck oder Lawinen absichern.
Mit unserem Vergleichsrechner können Sie die Preise und Leistungen von zahlreichen Versicherungsunternehmen vergleichen.
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